Private Seite von Armin Erndt

Herzlich willkommen auf meiner Seite. Hier dreht sich alles um Astronomie und den Selbstbau von Astroequipment. Die Seite wird laufend aktualisiert. Ich freue mich auf Eure Kommentare.

 

Astronomie-Selbstbau ging im Januar 2012 online.

Über 120.000 Zugriffe auf die Seiten wurden seither registriert.

 

Es gab viele nette Kontakte, einiges wurde aufgrund eurer Hinweise verbessert.

 

Vielen herzlichen Dank für euer Interesse!

 

Neue Beiträge sind natürlich geplant. Also, dran bleiben und immer mal wieder rein sehen.

 

Wie man zu einem vorzeigbaren Sonnenbild kommt
Wie man zu einem vorzeigbaren Sonnenbild kommt
M82
M82
Pferdekopf und Flammennebel
Pferdekopf und Flammennebel
Sturmvogel NGC6960
Sturmvogel NGC6960
Hexenhand Nebel
Hexenhand Nebel
NGC6888 in Cygnus 12" f4
NGC6888 in Cygnus 12" f4
12" f/4 EOS450 astro ca.6,5 Stunden belichtet
IC1396 Elephants Trunk (Elefantenrüssel) in Cepheus

*  FILM  ZUR GENAUIGKEIT DES FOUCAULT TESTS

unter SELBSTBAU - SPIEGELSCHLEIFEN

 

+ ZIP Download "Bauanleitung für einen Foucault-Tester" unter SELBSTBAU


* FILM SPIEGELSCHLEIFMASCHINE


* FILM

SONNENFINSTERNIS 2015

 

* FILM  MILKY WAY OVER THE GTC LA PALMA unter Astro im Urlaub

 

* FILM ROQUE     

Ein Film über den Roque de Los Muchachos

 

* FILM TELESKOPSPIEGEL REINIGEN

 

Künstlicher Stern

Der künstliche Stern ermöglicht es, ein Teleskop am Tag zu kollimieren. Der Selbstbau ist einfach zu machen. Das Resultat ist überzeugend.

Künstlicher Stern
Künstlicher Stern
Blende weggeklappt, um den Stern im Gelände leichter zu finden
Blende weggeklappt, um den Stern im Gelände leichter zu finden
Schalter und Dimmer
Schalter und Dimmer
Reibahlen für Vergaserdüden
Reibahlen für Vergaserdüden

Anleitung:

Dünnes Kupferblech ist ideal, um einen künstlichen Stern herzustellen.

Ich verwende eine Materialstärke von 0,8mm.

Alufolie ist ungeeignet, weil das Loch ausfranst.

Um ein sauberes Loch in das Blech zu bekommen, kann ich die Verwendung von Düsenreibahlen empfehlen.

Diese bekommt man für ein paar Euro im Internet.

Mit normalen Nadeln werden die Löcher zu groß.

 

Macht mehrere Löcher und verwendet dann das kleinste und beste.

Das Loch lässt sich gut durch ein umgedrehtes Okular betrachten.

Ideal wäre eine Fadenmesslupe, denn mit dieser kann man den Lochdurchmesser sogar messen.

 

Angestrebt ist ein Loch von 0,05mm Durchmesser.

 

Die fertige Lochblende kann gut zwischen zwei großen Beilagscheiben gefasst werden.

Hinter der Blende kommt eine superhelle LED zum Einsatz.

Ich verwende eine grüne LED, weil man diese am Tag leicht sieht.

 

Der künstliche Stern sollte ungefähr in einem Abstand, Brennweite x20 aufgestellt werden.

Beispiel: f = 2000mm    x20     = 40000mm   = 40m

Damit man den Lichtpunkt leichter findet, kann bei meiner Konstruktion die Blende weggeklappt werden.

Das helle grüne LED Licht sieht man sofort. Das erleichtert die grobe Ausrichtung der Optik.

 

Hat man die Lichtquelle mittig im Okular, wird die Blende vor die LED geklappt.

Nun kann man das Beugungsbild des künstlichen Sternes hochvergrößert beobachten.

 

Die optischen Elemente müssen nun so eingestellt werden, bis die Abbildung der Beugungsringe intra und extrafokal exakt konzentrisch ist. Fertig!

 

Ich habe auf diese Weise ein Celestron C11 kollimiert. Das Gerät zeigte am natürlichen Stern gute Beugungsbilder. Es in der Nacht zu kollimieren ist fast unmöglich.

 

Nach der erfolgten Justage am künstlichen Stern war der Zugewinn an Schärfe deutlich wahrnehmbar!